Jüst as ick mit Huus un Köök trech bün un mi een Tee maaken will, pingelt dat an de Huusdöör. Dor steiht mien Naversch Mathilde Sievers un fragt mit so een licht verschaamten Grientjer, wat se mol op mien...
Der April war dieses Jahr schwer beeindruckend. In einem Abstand von fast zwei Wochen nahm der Frühling Anlauf – was in dieser Form für den Monat gänzlich untypisch ist. Die Temperaturen waren diesmal geradezu olympisch! Die neuen Rekordmarken, die der...
Also mol ehrlich: Brukt se düsse Zwangsbeglückung an’n Modderdag? Düssen Dag mit Krümels, Eigeel un Marmeladenplacken in’t Bett oder dat stünnenlange Tööven in’t Bett bit de Fröhstücksdisch fardig is, liekers se eegentlich nödig op Klo mütt? Na good, as de...
Vermutlich greifen die neugeborenen Säuglinge in einigen Jahren nicht mehr an die mütterliche Brust, sondern gleich zur Getränkedose. Vermutlich lernen die Kleinen in naher Zukunft, dass man sich durch kleine, fette Steh- und Gehimbisse im 10-Minuten-Takt möglichst den Tag...
Von Zeit zu Zeit wird der dänisch-holsteinische Baumeister Christian Friedrich Hansen (1756-1845) wieder entdeckt. Gelingt es dieses Mal, wenn die Deutsche Stiftung für Denkmalschutz anlässlich von „25 Jahre Tag des offenen Denkmals in Deutschland“ die Frage stellt: „Welche länderübergreifend...
Mien Tante Lisbeth is nu all dreeuntachentig, aber jümmer kregel un fideel. Mit eer Wittfruen-Pangschon kümmt se good trech, dat se sick hin un wedder geern noch mol een nieget Stück günnt, - egol, wat dat Kledasch is oder...
Als ich neulich vor Redaktionsschluss diese Kolumne für die April-Ausgabe schrieb, war das ein besonderer Tag. Genau vier Jahre war es her, dass ich behauptet hatte, es sei ebenfalls ein besonderer Tag. Es war wie jetzt genau am Tag...
Mobiltelefone sind keine Telefone mehr, seit man sie Smartphones nennt oder ihnen einen angebissenen Apfel auf den Rücken graviert. Wer das für übertrieben hält, der versuche jemand anderen auf dessen Mobiltelefon anzurufen. Die Leute schreiben sich whatsapps und sms...
Es gibt Leute, die haben im reifen Alter von 35 Jahren entdeckt, dass die nächstgelegene Volkshochschule ab Herbst ein Weinseminar anbietet. Das besuchen sie, nippen ein bisschen an allem Möglichen, hören sich schlaue Sachen an, kaufen etwas bewusster ein...
Wollen tat es keiner. Hinsehen aber auch niemand. Dabei hat der Kalender bis dato eine klare Ansage gemacht und sich streng und ehrlich daran gehalten. Dem Wetter ist eigentlich nichts vorzuwerfen (obschon dies allzu gern gemacht wird). Es ist...
Mien Patenkind Mathias un sien lütten Broder sünd mol wedder bi mi to Besöök. Nah dat Meddageeten grabbelt de Lütte sick mien ole Lego-Kist ünner dat Sofa rut un speelt sinnig vör sick hin. Matze kriggt dat Öbungsheft ut...
Ein bisschen lächerlich klang es schon. Nach einer Verniedlichung dessen, was wie selbstverständlich zur Nahrungskette dazugehört. Die Worte stammen von meiner Großmutter. Warum sie diese Formulierung wählte, ich weiß es nicht. Es waren immer diese beiden Wörter, die gewichtig-ermahnend nacheinander...
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