Tipps für ein starkes Immunsystem

Ernährung

Eine abwechslungsreiche, vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung versorgt den Körper mit allem, was er braucht und ist ein wichtiger Grundpfeiler eines starken Immunsystems. Saisonale Lebensmittel aus der Region sind dabei zu bevorzugen, da sie die höchste Nährstoffdichte aufweisen. Zur gezielten Unterstützung – zum Beispiel bei Schwangeren oder chronischen Erkrankungen – können Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein.
Diese sollten aber nicht in Eigenregie, sondern unter fachkundiger Beratung ausgewählt werden.

Schlaf

Ausreichender und erholsamer Schlaf ist essentiell für Körper und Psyche – Zellen werden repariert, Nervenzellen neu verknüpft, die Zahl der natürlichen Abwehrzellen steigt und damit wird auch das Immunsystem gestärkt. Feste Ein- und Aufstehzeiten, das richtige Raumklima und ein individuell passendes Schlafsystem tragen wesentlich zu einer entspannten und erholsamen Nachtruhe bei.

Bewegung

Regelmäßiger Sport stärkt nicht nur den Körper, sondern auch das Immunsystem. Bei körperlicher Belastung wird vorübergehend mehr Adrenalin ausgeschüttet – das Hormon führt zur Vermehrung der Abwehrzellen. Nach dem Training sinkt der Adrenalinspiegel und die Zahl der Abwehrzellen wieder. Durch diesen Reiz wird das Immunsystem trainiert. Zudem sorgt Bewegung an der frischen Luft auch für ausreichend Versorgung mit Vitamin-D, denn das kann der Körper selbst herstellen, wenn er genügend Tageslicht erhält.

Stressabbau

Stress hat unterschiedliche Auswirkungen auf das Immunsystem: Akuter, vorübergehender Stress erhöht die Immunabwehr, weil der Körper sich auf eine mögliche Gefahrenabwehr einstellt. Lang andauernder Anspannung und Überlastung allerdings schwächen das Immunsystem. Bewegung und Entspannungstechniken wie Yoga, progressive Muskelentspannung oder autogenes Training können beim Stressabbau helfen. Auch die innere Einstellung trägt wesentlich dazu bei, wie wir mit Belastungen umgehen. Bei einer dauerhaften Belastung kann es sinnvoll sein, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Ich-Zeit

Bewusste Zeit für sich selbst sollte fest in den Alltag eingeplant werden. Bereits kleine Rituale können dabei Stress reduzieren und für Wohlbefinden sorgen: Eine Tasse Tee und ein gutes Buch, ein entspannendes Bad, eine Fußmassage oder eine kurze Auszeit auf dem Sofa. Auch die tägliche Körperpflege kann mit hochwertigen Produkten und etwas Zeit zum Wohlfühlritual werden – das tut ganz nebenbei auch der Haut im Winter sehr gut.

Vorsorge

Die Corona-Situation beeinflusst die medizinische Versorgung und Vorsorge: Viele Menschen haben deshalb Krebsfrüherkennungsuntersuchungen, Gesundheits-Check-Ups und Zahnarztbesuche aufgeschoben – so das Ergebnis einer Befragungswelle des COVID-19 Snapshot Monitorings (COSMO) der Universität Erfurt 2019, an dem die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) als Partnerin beteiligt war. Vorsorgeuntersuchungen sollten nicht aufgeschoben werden, denn je früher eine Erkrankung entdeckt und behandelt wird, desto besser die Prognose. Arztpraxen und Kliniken verfügen über umfassende Hygienekonzepte, die einen sicheren Besuch erlauben.