Obdachlosigkeit, Architektur und die Stadt

Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Dieses Foto zeigt das erste befristet genehmigte Zeltlager für Obdachlose mit dem Rathaus im Hintergrund in San Francisco 2020 © Christopher Michel

Obdachlosigkeit ist ein globales Problem und gesamtgesellschaftliches Anliegen – Lösungen hingegen müssen vor Ort diskutiert und gefunden werden. Die politische Haltung, dass Obdachlosigkeit auf persönlichem Verschulden beruhe, hat sich in den letzten Jahren gewandelt. Als mögliche Folge der Pandemie und daraus resultierender Insolvenz und Arbeitslosigkeit wurde wie unter einem Brennglas deutlich: Obdachlosigkeit kann jede:n von uns treffen. Die Ausstellung „Who’s Next? Obdachlosigkeit, Architektur und die Stadt“ im MK&G geht der Frage nach, wie architektonische Lösungen das Leben Betroffener besser machen können. Sie präsentiert zahlreiche Beispiele und zeichnet unterschiedliche Perspektiven auf die realen Umstände von Obdachlosigkeit nach. Das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt zeigt parallel eine Fotoserie über Obdachlosigkeit in Tokio von Ulrike Myrzik und Manfred Jarisch im Hinz & Kunzt-Haus (Minenstraße 9, Hamburg).

Die Ausstellung „Who’s Next? Obdachlosigkeit, Architektur und die Stadt“ wurde von dem Kurator Daniel Talesnik für das Architekturmuseum der Technischen Universität München (TUM) konzipiert und von den Studierenden Ella Neumaier, Ilyas Kerem Yilmaz, Ann-Kathrin Gügel, Theresa Thanner und Anna-Maria Mayerhofer unterstützt. Die Gestaltung der Ausstellung realisierte Carmen Wolf, die Grafik Kathryn Gillmore. Das MK&G ist die zweite Ausstellungsstation.

Ausstellung bis zum 12. März 2023 im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, geöffnet Di-So 10-18 Uhr, Do 10-21 Uhr

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Ausstellungsfilm (im Architekturmuseum München) 
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