Die Baumschule Lorenz von Ehren aus Hamburg startete im November mit insgesamt fünf LKW die erste Lieferung großer Bäume an das CERN Science Gateway in Genf (Portail de la Science/ Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire/Europäische Organisation für Kernforschung). Ein Projekt der Superlative! 

Allein die Zahlen sprechen für sich: Insgesamt 374 Bäume, verteilt auf rund 70 LKW, werden im Laufe der Projektzeit bis Ende April 2023 an das Besucherzentrum des CERN geliefert – in 24 Teillieferungen. Darunter befinden sich hauptsächlich große Bäume. Es ist „ein Projekt, das Spaß macht“, freut sich Bernhard von Ehren, geschäftsführender Gesellschafter der Baumschule Lorenz von Ehren. „Große Bäume haben eine deutlich höhere klimarelevante Leistungsbilanz als kleinere. In diesem Projekt werden die Bäume so gepflanzt, dass das Gebäude in den umgebenden Wald ganz natürlich eingebunden wird.“

Entworfen wurde das CERN Science Gateway von dem renommierten italienischen Architekten Renzo Piano. Es beinhaltet ein Besucherzentrum mit Dauerausstellungen, eine großzügige Aula und Räumlichkeiten für die wissenschaftliche Ausbildung.

Das Gebäude CERN Science Gateway soll mit Bäumen umgeben werden, um so eine natürliche Verbindung zum angrenzenden Wald zu schaffen © CERN

Das Ziel: ein CO2-neutraler Fußabdruck 

Das Gebäude selbst wird mit über 2.000 Quadratmetern Sonnenkollektoren ausgestattet. Gemeinsam mit dem extra angelegten Wald, der das Gebäude umgibt und aus Bäumen der Baumschule Lorenz von Ehren angelegt wird, gelingt es, einen CO2-neutralen Fußabdruck zu erzeugen.

Die ersten 14 Bäume aus der Baumschule Lorenz von Ehren sind nun unterwegs, darunter Laubbäume wie Feldahorn, Hainbuche, Hopfenbuche, Vogelkirsche, Zerr-Eiche und Schwedische Mehlbeere. Die Bäume sind jeweils rund sieben Meter hoch, drei bis vier Meter breit, bis zu 24 Jahre alt und um die zwei Tonnen schwer.

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