Das Homeoffice ist inzwischen für viele Beschäftigte zum Alltag geworden. Die Spaziergänge im persönlichen Ausflugsradius bringen nach und nach nicht mehr den gewünschten Tapetenwechsel mit sich. Damit einem nicht die Decke auf den Kopf fällt, sollte man regelmäßige Auszeiten einplanen wie zum Beispiel in Form von Kurzurlauben.

Neues ausprobieren

Übernachten im Zelt, Fahrradtouren über die Insel und Schlemmen an jeder Ecke. Die Sommertage auf Fehmarn waren prall gefüllt mit kleinen Highlights. Mein größtes Highlight war der Schnuppertauchgang, denn für einen Blick unter die Wasseroberfläche ist Fehmarn überraschend gut geeignet. Einen richtigen Tapetenwechsel erleben erfahrene Taucher:innen in einem der Wracks rund um die Insel.

Gelegenheiten nutzen

Haben Freund:innen einen Urlaub geplant, ist es die Chance, sich ihnen – für ein paar Tage – anzuschließen. Also besuchte ich eine Freundin während ihres Urlaubs auf Rügen. Zwei wundervoll ausgenutzte Tage und eine Übernachtung später setzte bereits das Urlaubs- feeling ein und ich konnte wieder motiviert in den Arbeitsalltag starten. Oder man schafft sich selbst Gründe zum Verreisen, indem man Veranstaltungen oder Workshops in anderen Städten besucht.

Freundschaften pflegen

Wenn Freund:innen wegziehen, sind dies oft traurige Momente, weil wichtige Personen für den Moment aus dem Leben verschwinden. Aber gute Freund:innen verschwinden nicht, man muss nur weiter fahren, um sie zu sehen. Nach dem Sprichwort „Kurze Besuche verlängern die Freundschaft“ verschlug es mich für ein paar Tage nach Minden, um eine Freundin aus der Schulzeit zu besuchen.

Unterwegs arbeiten

Wer gerade nicht die Gelegenheit hat, sich ein paar Tage freizunehmen, kann einfach den Laptop in den Koffer packen und mit auf Reisen nehmen. Im Juli schipperte ich mit der MSC Seaview ab Kiel durch die Ostsee. Gotland, Stockholm, Tallinn und Rostock lagen auf unserer Route. Tagsüber die Stadt erkunden und zwischen den Landgängen arbeiten war an Bord kein Problem und auch die Seetage ließen sich dank „Remote Work“ gut überbrücken.

Von Kiel und Hamburg geht es mit dem Kreuzfahrtschiff auf auf kurze Reise.

Auf die Frage, wie denn der Urlaub war, antworten viele, er sei zu kurz gewesen. Auch ich. Doch ich sollte diese Antwort überdenken. Denn egal wie lang oder kurz ein Urlaub ist, er tut einfach gut, er inspiriert und verbindet.

Vorheriger ArtikelWehrhaftes WILDKRAUT
Nächster ArtikelDie Heimat guten Brotes