Die aktuelle Situation stellt uns alle vor ungeahnte Herausforderungen. Viele Menschen haben Ängste, leiden unter Einsamkeit und wissen nicht, was ihnen die Zukunft bringt. Jetzt kann es hilfreich sein, sich mit sich selbst und seinen sensiblen Seiten zu beschäftigen, sie zu analysieren und zu hinterfragen. In dieser Auseinandersetzung, die sich zum Beispiel durch die Lektüre der folgenden Bücher anbietet, erschließen sich oft neue Perspektiven. Bewahren Sie die Lebenslust – hier finden Sie hilfreiche Tipps und Anregungen.

Christian Firus zeigt in „Verabredung mit dem Glück“, dass jeder Mensch seine innere Widerstandskraft stärken kann. Illustriert an vielen Fallbeispielen und an der ergreifenden Kriegsbiografie seines Vaters Hans-Hermann Firus beschreibt er zwölf erprobte Wege zu mehr seelischer Gesundheit. So kann sich jeder Leser die für ihn stimmigen Anregungen und Übungen heraussuchen.

Brigitte Dorst verdeutlicht in „Resilienz. Seelische Widerstandskräfte stärken“, was Resilienz aus tiefenpsychologischer Sicht bedeutet und warum wir sie gerade auch in schwierigen Zeiten brauchen. Die erfahrene Jung’sche Analytikerin und Psychotherapeutin ermöglicht den Leserinnen und Lesern, mit Hilfe vieler wirksamer Übungen, ihre Widerstandskräfte der Seele zu stärken.

Ursula Tirier, Expertin für Logotherapie, bringt in „Dem Angstriesen entgegentreten“ kurz und knapp auf den Punkt, wie es Menschen mit Angststörungen gelingen kann, ihr Leben angesichts von Bedrohungen und Leiden besser zu verstehen und zu gestalten. Mit Hilfe vieler Beispiele, Geschichten und Übungen ermöglicht sie den Leserinnen und Lesern, sich Schritt für Schritt aus dem Griff der Angst zu befreien und wieder zuversichtlich ins Leben zu gehen.

Lebenslust ist gesund. Für unser Wohlbefinden, unser seelisches Gleichgewicht und unseren Körper. Auf humorvolle und leichte Art zeigt uns Andrea Länger in „Lebenslust für alle Fälle“, wie Lebenslust zu einer Lebenshaltung werden kann. Für unterschiedliche Persönlichkeitstypen und Lebenslagen hat sie die passenden Übungen entwickelt. So erfahren zum Beispiel Perfektionisten, Ja-Sager, Kopfgesteuerte, Kreative oder Bewegungsfaule mit welchen Tipps und Ritualen sie die Lebenslust in sich wecken können.

In der Literatur ist die Depression ein immer wiederkehrendes Thema. Dichter und Schriftsteller haben – anders als viele Wissenschaftler und Mediziner – einen unmittelbaren und ganzheitlichen Zugang gerade auch zu den Schattenseiten menschlicher Erfahrungen. Viele Werke der Weltliteratur haben für Leser mit depressiven Verstimmungen eine heilsame und therapeutische Wirkung. Der Bibliotherapeut Martin Duda bietet in „Licht in der Nacht der Seele“ mit seinen ausgewählten Texten und Buchtipps Hilfe zur Selbsthilfe an. Er zeigt, wie Lesen dazu beitragen kann, der Ausweglosigkeit der Depression zu entkommen.