Ob Blütenmeer, satte grüne Oase oder Gemüsebeete – die Geschmäcker von Gartenbesitzer*innen sind unterschiedlich. Doch eines eint sie wohl alle: die Liebe zur Natur. Um diese nicht nur im heimischen Grün, sondern auch auf Erden zu schützen, entscheiden sich immer mehr Outdoor-Fans für nachhaltige Gartenmöbel.
Doch woran sind diese zu erkennen?

Zeitlos

Um die Natürlichkeit der Wohlfühloase zu unterstreichen, entscheiden sich viele für Gartenmöbel aus Holz. Das Material punktet vor allem mit zeitloser Optik, die sich in jede naturnahe Gestaltung harmonisch einfügt. Wie schon innerhalb der eigenen vier Wände erschafft es auch unter freiem Himmel eine wohnliche und warme Atmosphäre. Im Zusammenspiel mit Kübelpflanzen, Büschen, Bäumen und Rasen wirken die Möbel wie direkt der Natur entsprungen.

Regelmäßige Pflege – natürlich mit umweltfreundlichen Mitteln – erhält den Ursprungsfarbton der Möbel.

Einzigartig

Dank der individuellen Maserung ist jeder Stuhl, jede Bank und Liege ein Einzelstück. Besonders beliebt sind Möbel aus Teakholz. Die Art ist besonders witterungsbeständig und widerstandsfähig gegen Pilzbefall. Um den ursprünglichen Farbton zu erhalten, sei Besitzer*innen geraten, die Unikate regelmäßig mit passenden Pflegemitteln zu behandeln. Dabei empfiehlt sich, sie Möbel sowohl am Anfang als auch zum Ende der Freiluft-Saison mit umweltfreundlichen Mitteln zu ölen – für nachhaltig-orientierte Gartenbesitzerinnen wohl eine Selbstverständlichkeit.

Gestört

Holz gilt als ein nachwachsender Rohstoff. Wer sich für entsprechende Möbel entscheidet, wählt Produkte, deren Material der Natur nicht für immer entzogen, sondern bewusst wieder zugeführt wird.
Doch ganz so einfach ist es noch nicht. Um die große Nachfrage nach Teakholz zu bedienen, werden Urwälder gerodet, um Platz für Plantagen zu machen. Ein zuvor völlig intakter natürlicher Raum muss einer reinen Monokultur weichen. Das stört das ökologische Gleichgewicht, beeinflusst das Klima negativ und entzieht Nahrungs- und Lebensräume.

Gartenmöbel aus Holz fügen sich nicht nur harmonisch in die natürliche Umgebung ein, sondern stärken auch den Nachhaltigkeitsgedanken.

Nachhaltig

Doch es gibt eine Möglichkeit, sich Gartenmöbel aus Holz guten Gewissens anzuschaffen. Schon ein kleiner Hinweis auf den neuen Lieblingsstücken gibt Suchenden die Sicherheit, ein nachhaltiges Stück gefunden zu haben: das FSC-Siegel. Das Zertifikat des „Forest Stewardship Council“ steht für verantwortungsvolle Waldwirtschaft. Produkte, die diese drei Buchstaben zieren, wurden unter strengend Vorgaben hergestellt.
Das bedeutet unter anderem, dass nur eine bestimmte Anzahl an Bäumen in einem festgesteckten Zeitfenster gefällt werden. Ein Kahlschlag wird somit verhindert. Zusätzlich wird eine systemische Aufforstung betrieben, um Natur und Umwelt vielfältige Lebensräume wiederzugeben.

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