Caroline Rügge  „Summa summarum“ – Fantasien in Gold und Silber

Bis 1. Mai

Das Ostholstein-Museum in Eutin widmet sich in diesem Frühjahr den in drei Jahrzehnten geschaffenen, fantasievollen Arbeiten Caroline Rügges, die den Bereichen Schmuck, Gefäß, Bild und Objektkunst entstammen.

Caroline Rügge – Gefäße aus Silber und Turmalin, Ohrschmuck und Ring aus Silber, Gold und Turmalin

Die diplomierte Metallgestalterin und Goldschmiedin, geboren in Hamburg, betreibt seit 1996 die GalerieWerkstatt in Lübecks Altstadt. Mit ihren individuellen Arbeiten hat sie sich in den vergangenen Jahren weit über die schleswig-holsteinische und hamburgische Kunstszene hinaus einen Namen gemacht.

In ihrem facettenreichen Schaffen widmet sie sich spielerisch unterschiedlichen Thematiken, in deren Bearbeitung keine Materialien ausgelassen werden: So finden sich Papier und Metall, Gefundenes und Gesammeltes, Glas und Pâte de verre, Knochen und Edelsteine in ihren Werken. Auf diese Weise entstehen spannungsreiche Arbeiten zwischen Nutzbarkeit und purer Ästhetik. Gerade durch dieses Überschreiten von Grenzen der klassischen Goldschmiedekunst bekommen Caroline Rügges Arbeiten eine neue, rein künstlerische Facette fernab des Dekorativen.

Caroline Rügge – Gefäß aus Pappmaché und Blattgold

Zeitgleich zur Ausstellung gibt die Künstlerin ein umfangreiches Buch unter dem Titel „Summa Summarum“ zu ihrem bisherigen Gesamtwerk heraus, das einen beeindruckenden Einblick in ihre künstlerische Entwicklung und die unterschiedlichen Einflüsse, die sich in ihren Arbeiten widerspiegeln, erlaubt.

Ostholstein-Museum
Schlossplatz 1, Eutin
Di-Fr 11-17 Uhr, Sa+So 11-17 Uhr

Vorheriger ArtikelFührung mit Weinverköstigung
Nächster ArtikelAnnette Kelm. Die Bücher