In dem kleinen Küstenort Strande wachsen wahre Delikatessen heran. Meeresbiologe Dr. Bert Wecker züchtet „White-Tiger“-Garnelen – einen vollkommen neuen und exquisiten Gaumenschaus aus der Region. Frei von Medikamentenzusätzen und mithilfe innovativer Technologie setzt das Unternehmen „Förde Garnelen“ seinen Fokus ganz klar auf eine umweltfreundliche und nachhaltige Produktion.

Artgerechte Aufzucht

Das Wasser ist angenehme 28 Grad warm und die an Wolkenkratzer erinnernden Bauwerke unter der Oberfläche bieten reichlich artgerechten Lebensraum: Die „White Tiger“ Garnelen, die im schönen Strande aufwachsen, fühlen sich offensichtlich ausgesprochen wohl. Die Exoten, die eigentlich aus dem Pazifikraum stammen, werden weltweit in Aquakulturen gezüchtet, und auch in der Strander Anlage direkt an der Kieler Förde entwickeln sie sich prächtig. „Die Meeresdelikatessen, die wir hier produzieren, sind eine echte Alternative zu importierten Tieren“, erläutert Dr. Bert Wecker, Meeresbiologe und Geschäftsführer der „Förde Garnelen“. Das Ostseewasser ist ideal für die White Tiger Garnelen, da der Salzgehalt optimal für die Bedürfnisse der munteren Meeresbewohner ist, die in Strande in künstlichen Mangroven leben.
„Das kann man sich vorstellen wie eine Stadt unter Wasser, mit Hochhäusern wie in New York oder Tokio“, sagt der Herr der Garnelen, „nur ragen die Gebäude eben nicht in den Himmel, sondern tief ins Wasser hinein. Diese Bauten bieten den Tieren reichlich Rückzugsorte für ein perfektes Garnelen-Leben.“ Gefüttert werden spezielle Pellets aus pflanzlichen und marinen Inhaltsstoffen, darunter Tintenfisch- und Krillmehl.

Im 28 Grad warmen Wasser fühlen sich die Exoten pudelwohl

Absolute Frische

Auch das Thema Umweltschutz ist in Strande ein wichtiger Faktor: „Besonders stolz sind wir bei unserer Arbeit auf unseren ökologischen Fußabdruck. Nicht nur, dass wir keine Medikamente bei der Zucht anwenden, wir beheizen das frische Ostseewasser, das wir in unserer Anlage verwenden, mit der Abwärme eines Kraftwerks, und die aus dem Wasser gefilterten Ausscheidungen der Garnelen werden in einer Biogas-Anlage zur Energieerzeugung genutzt.“ Zudem seien natürlich die Transportwege deutlich kürzer als bei den Garnelen aus dem Ausland. Besonders diese absolute Frische ist es, die die Genießer an den Förde Garnelen so schätzen.

„Bei uns werden die Tiere nach dem Fang nicht erst eingefroren, sondern gekühlt direkt zum Kunden transportiert. Das passiert alles innerhalb von maximal 24 Stunden“, sagt Dr. Bert Wecker nicht ohne Stolz. So könnten die Delikatessen auch roh, zum Beispiel als Sushi, bedenkenlos verzehrt werden. Und wie isst der Fachmann seine Garnelen privat am liebsten? Der Meeresbiologe lacht: „Am liebsten genieße ich sie roh als Tartar, in kleine Würfel geschnitten und nur mit etwas Olivenöl und Meersalz abgerundet, denn dann kommt der einzigartige Geschmack am besten zur Geltung.“ Wer die Köstlichkeiten auf diese oder andere schmackhafte Art genießen möchte, bestellt die Garnelen ganz einfach im Online-Shop des Strander Betriebes. Dafür einfach auf der Unternehmens-Homepage vorbeischauen.

Meeresbiologe und Geschäftsführer der „Förde Garnelen“ Dr. Bert Wecker ist sichtlich stolz auf seine White Tiger.

>> Förde Garnelen, Bülker Huk, Strande
Tel. 04349 / 9149271
www.foerde-garnelen.de, www.gzsh.de

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