Gerade in diesen Zeiten träumen viele Gartenbesitzer davon, sich den sonnigen Süden in den heimischen Garten zu holen. Kein Wunder, denn Olivenbäume, Palmen oder Orangenbäume sehen einfach wunderschön aus und verbreiten eine mediterrane Stimmung. Welche Pflanzen sich für den heimischen Garten eignen und worauf man bei der Auswahl, dem Standort und der Pflege achten sollte, erfahren Sie hier.

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Natürlich sind nicht alle Sorten für die hiesigen Breitengrade geeignet, aber einige Olivenbäume, Plamen und exotische Fruchtbäume können durchaus – mit etwas Schutz – auch Temperaturen von bis zu minus 20 Grad aushalten. Die chinesische Hanfpalme (Trachycarpus forunei) beispielsweise ist robust und kommt mit verschiedenen klimatischen Bedingungen gut zurecht. Die immergrüne Fächerplane hat daher auch in hiesigen Gärten ihren Platz gefunden. Auch die Dattelpalme, die Honigpalme oder die Zwergpalmetto eignen sich für hiesige Gärten. Als Standort sollte man grundsätzlich immer einen sonnigen, windgeschützten Platz wählen.

Auch wenn sie vor allem im milden Mittelmeerklima am besten gedeihen und ihre Früchte tragen – auch bei uns können Olivenbäume Gärten zieren – allerdings erfordern sie vergleichsweise viel Geduld und Pflege. Zum Überwintern muss der Wurzelbereich unbedingt mit Laub, Stroh oder speziellen Schutzmatten bedeckt werden. Alternativ kann der Olivenbaum in einen Kübel gepflanzt werden und zum Überwintern geschützt im Keller stehen.

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Zwar stammen Orangen- und Zitronenbäume ursprünglich aus den subtropischen Klimazonen Chinas – sie können aber durchaus auch in unseren heimischen Gärten wachsen und gedeihen. Vor allem im Spätsommer und Herbst, wenn sie Früchte tragen, sind sie ein Traum für alle Sinne, denn sie verbreiten auch einen wunderbaren Duft. Da bei den Zitruspflanzen die Beschaffenheit des Bodens aber auch des Düngers besonders beachtet werden muss, sollten Hobbygärtner ihre Baumschulen vor Ort vorab genau befragen. (akz-o)