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Unter dem Motto „Gezeiten – Alles hat seine Zeit“ widmet sich Föhr erLesen vom 4. bis zum 13. September den Bewegungen des Lebens: dem Kommen und Gehen, dem Atem der Natur und dem Blick zum Mond, der die Strömungen lenkt – in Lesungen, Gesprächen, Geschichten, Musik- und Naturformaten.

Auftakt mit „Die Hummerfrauen“

Den Auftakt am 4. September gestaltet Beatrix Gerstberger mit einer Lesung aus ihrem preisgekrönten Roman „Die Hummerfrauen“ – ein Abend über Arbeit, Leben und Zusammenhalt am Meer, erzählt mit Humor und Tiefgang. Kurz darauf erwartet das Publikum ein weiteres Highlight: Detlef Jens, See-Vagabund, international renommierter Segeljournalist und Buchautor, nimmt die Teilnehmer*innen mit seinem Kriminalroman „Gefährliche Gezeiten“ mit auf eine Reise in die Bretagne und in ein bewegtes Leben zwischen den Häfen Europas.

Zwei Freunde unterwegs

Ebenfalls vom Unterwegssein erzählen Alexander Källner und Lovis Wiefelspütz, der zudem eine sehr persönliche Beziehung zu Föhr hat. Als der schwerbehinderte Alex seinem besten Freund Lovis vorschlägt, nach dem Studium gemeinsam ein Jahr lang auf Weltreise zu gehen, beginnt eine außergewöhnliche Reise – voller Herausforderungen, Freundschaft und neuer Perspektiven. Für Föhr erLesen konnten beide für ein gemeinsames Lese-Gespräch gewonnen werden.

In die Sterne gucken 

Im weiteren Verlauf des Festivals kommen Sternengucker*innen und Meeresmenschen, Naturbegeisterte und literarische Entdecker*innen gleichermaßen auf ihre Kosten. Bei Sternenwanderungen mit dem passionierten Hobby-Astronomen Holger Everding öffnet sich der Blick nach oben – auf den weiten Himmel, der Föhr mit der Welt verbindet und die Abenteuerlust weckt.

Hallig-Pastorin“ mit „Auf hoher See“

Von dieser Sehnsucht nach Weite und Aufbruch erzählt auch Gertrude von Holst, vielen als „Hallig-Pastorin“ bekannt. Mit ihrem Buch „Auf hoher See“ ist sie zu Gast auf der Insel. Mit feinem Augenzwinkern berichtet sie von kantigen Seeleuten, ihrer Kapitäns-Verwandtschaft, schwerem Seegang, fernen Ländern und dem Mut, den es als junge Frau braucht, um auf einem Schiff anzuheuern.

Eine mutige Frau war auch die Dänin Ruth Berlau, die neben ihrer Beziehung zu Bertolt Brecht vor allem als Journalistin und Regisseurin bekannt wurde. Andrea Paluch, die immer wieder zu Föhr erLesen zurückkehrt, folgt in ihrem neuesten Roman Berlaus Spuren – auf der legendären Radtour von Kopenhagen nach Paris im Jahr 1928.

Gesamtes Programm im Internet

Doch bei Föhr erLesen steht das Wort nicht nur in geschriebener Form im Mittelpunkt: 

Kinofilme, musikalische Reisen im Takt der Gezeiten und viele weitere kreative Formate, die gemeinsam mit den Kooperationspartner*innen auf der Insel entwickelt werden, ergänzen das Festivalprogramm. Das vollständige Programm ist unter www.föhr-erLesen.de einsehbar.

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