Brombeeren, Zwetschgen, Pflaumen oder späte Himbeeren: Der Spätsommer ist Hochsaison für selbst gemachte Konfitüren. Mit diesen fünf Tipps gelingen sie besonders aromatisch.
Nur reife Früchte verwenden
Je reifer das Obst, desto intensiver das Aroma. Überreife oder angeschlagene Früchte sollten jedoch aussortiert werden, da sie den Geschmack beeinträchtigen und die Haltbarkeit verkürzen können. Frisch geerntet schmeckt’s am besten.
Kreativ kombinieren
Spätsommerfrüchte harmonieren wunderbar miteinander. Brombeeren und Apfel, Zwetschgen mit Zimt oder Pflaumen mit Vanille sorgen für neue Geschmackserlebnisse. Auch Kräuter wie Rosmarin oder Thymian setzen feine Akzente.
Sorgfältig sterilisieren
Saubere Gläser sind das A und O. Sie sollten vor dem Befüllen gründlich gereinigt und mit kochendem Wasser oder im Backofen sterilisiert werden. So bleibt die Marmelade deutlich länger haltbar.
Gelierprobe nicht vergessen
Vor dem Abfüllen lohnt sich eine Gelierprobe: Dafür einen Teelöffel Konfitüre auf einen kalten Teller geben. Wird sie nach kurzer Zeit fest, ist sie fertig. Falls nicht, einfach noch ein bis zwei Minuten weiterkochen.
Dunkel und kühl lagern
Nach dem Verschließen die Gläser kurz auf den Kopf stellen und anschließend an einem dunklen, kühlen Ort lagern. Licht und Wärme lassen Farbe und Aroma schneller verblassen – der Vorrat bleibt so lange lecker.
Grundrezept
Zutaten für 5 Gläser à 250 ml:
• 1 kg vorbereitetes Obst
• 500 g Gelierzucker 2:1
• optional: 1–2 EL Zitronensaft
Obst waschen, putzen und nach Wunsch klein schneiden. Mit Gelierzucker und Zitronensaft in einem großen Topf verrühren und unter Rühren zum Kochen bringen. Ab Kochbeginn 3–4 Minuten sprudelnd kochen lassen (Packungsangaben beachten). Gelierprobe machen. Anschließend sofort randvoll in sterilisierte Gläser füllen, fest verschließen und kurz auf den Deckel stellen. Nach dem Abkühlen kühl und dunkel lagern.
Tipp: Wer weniger Süße mag, kann Gelierzucker 3:1 verwenden – besonders geeignet für sehr süße Früchte wie Pflaumen oder Zwetschgen.
Foto: Anna Gieseler







