Ein Bella-Italia-Krimi

Commissario Luca, der von der Mordkommission Venedigs in sein idyllisches, südtoskanisches Heimatdorf Montegiardino zurückgekehrt ist, um hier als einziger Polizist sowie nach dem Tod Giulias alleinerziehend mit seiner Tochter Emma sowie drei Eseln ein beschauliches Leben zu führen. Und nun stehen die friedlichen Menschen von Montegiardino Kopf und streiten sich wie die Kesselflicker. Es sei der „Vollmond der Streitigkeiten“, der gut alle zehn Jahre auftauche und dann für Unruhe sorge, wird er belehrt. Der zum Greifen nahe Erdtrabant soll schuld sein? Auch an den durchschnitten Bremsleitungen, die einem Fischhändler bei einem Unfall fast das Leben kosten? Oder an dem Mord an einem Handwerker, der kopfüber erschlagen im Arno hängt? Da muss noch etwas anderes dahinterstecken, dessen ist sich Luca sicher und muss hier seinen zweiten Fall lösen. Aber der attraktive, von den Frauen Montegiardinos angehimmelte Junggeselle hat noch zwei andere Probleme am Hals. Da ist sein Esel Sergio, den ein arger Husten plagt. Und dann sind da noch die ortsansässige Dottoressa und die aus Florenz eingeschneite Vice-Questora, welche beide ebenfalls ein Auge auf Luca geworfen haben – schöne Bescherung. (hb)

Buchtipp

Toskanische Sünden

Paolo Riva

„Toskanische Sünden“ bereitet den Leser*innen einen wunderbaren Lektüregenuss: spannend, unterhaltsam und mit sehr viel italienischem Flair. Ein Roman, der wie gemacht ist für einen warmen Sommerabend mit Pizza, Pasta, Rotwein und Commissario Luca.

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