Anzeige

Um das Ende des Winters einzuläuten, werden am 21. Februar entlang der nordfriesischen Küste wieder die Biiken angezündet. Biikebrennen hat eine lange Tradition und gehört mittlerweile fest in das Kulturprogramm der schleswig-holsteinischen Westküste. Was hinter dem nordfriesischen Brauch steckt und was die Feuerzeichen bedeuten, haben wir für Sie zusammengefasst. 

Die Nordseeküste leuchtet 

Fackelwanderung zum Biikebrennen am 21. Februar
Foto: Sylt Fräulein

Es knistert und knackt. Vereinzelte Funken steigen in die Luft und der Geruch verbrannter Tannenbäume und Holz liegt in der Nase. Wie jedes Jahr findet am 21. Februar an der Westküste von Nordfriesland das traditionelle Biikebrennen statt. Jährlich wird der Himmel hell erleuchtet von etwa 60 Feuern, die auf den Inseln Sylt, Amrum und Föhr sowie den Halligen und im Küstengebiet zwischen Büsum, St. Peter-Ording, Husum und Niebüll bestaunt werden können.

Gemeinsam am Feuer

Foto: Sylt Fräulein


Der Brauch ist uralt und wird in jedem Ort ein wenig anders gelebt: Mancherorts werden Strohpuppen dem Feuer übergeben, andernorts dehnen sich die Feierlichkeiten sogar bis in den 22. Februar aus. Und fast überall gilt: Nach dem Leuchten der Biike geht es zum Aufwärmen in die gemütlichen Gaststuben – zu Grünkohl mit Kassler, Schweinebacke und süßen Kartoffeln. So schmeckt die Küste.

Ein Teil der Kultur

Biikefeuer als Traditionsfest des Nordens bilden bis heute einen wesentlichen Teil in dessen Kulturprogramm. Seit Dezember 2014 steht die Jahrhunderte alte Tradition fest im UNESCO Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes in Deutschland. Der Erhalt des Volksfestes und dessen besonderer Charakter stehen dabei für UNESCO im Mittelpunkt.

Termine für 2026 im Überblick

Biikebrennen auf Sylt 
Biikebrennen in der Husumer Bucht 
Biikefeuer in auf Föhr
Biikefeuer auf den Halligen
Veranstaltungshighlights

Vorheriger ArtikelKein Weihnachten ohne …
Nächster Artikel„Wir stärken Patientenrechte“