Die neueingerichtete Sammlung der Kunsthalle zu Kiel zeigt bedeutende Sammlungsschwerpunkte wie die Kunst des Expressionismus oder die der Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts.
Anita Albus – Das zweizehige Faultier – Bradypus tridactylus, 1987
(© Anita Albus/Karl-Walter Breitling und Charlotte Breitling-Stiftung, Foto: Sönke Ehlert)Miriam Cahn – „gezeichnet 26.2.2015“
(© Miriam Cahn Courtesy)Emil Nolde – Wildtanzende Kinder, 1909 (Dauerleihgabe des Kultusministeriums, © Nolde Stiftung Seebüll, Foto: Kunsthalle zu Kiel)
Erstmals ist dabei auch die jüngste Dauerleihgabe aus Privatbesitz zu sehen, die den Bestand der klassischen Moderne bereichert. Sie umfasst zwischen 1907 und 1916 entstandene Gemälde des für die Entwicklung der abstrakten Malerei bedeutenden Künstlers Adolf Hölzel (1853-1934). Neben kunsthistorischen Kategorien bietet die Schau Zusammenstellungen von Themen wie Strand, Nacht, Liebe, Kindheit oder Tierwelt.
Der „Streifzug“ lädt zum freien Verknüpfen jenseits stilistischer oder historischer Setzungen ein. Mit einer Auswahl von rund 120 Gemälden, Skulpturen, Arbeiten auf Papier und Video aus vier Jahrhunderten spiegelt diese Präsentation den Facettenreichtum der Sammlung entlang zentraler Werke und überraschender Fundstücke „von Expressionismus bis Liebe“ wider.
Kunsthalle zu Kiel
Düsternbrooker Weg 1, Kiel
Di-So 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr