Die Kunsthalle zu Kiel zeigt diese monografische Ausstellung zum Werk des Malers Albert Aereboe (Lübeck, 1889-1970). Aereboe ist im Kunst- und Ausstellungsgeschehen weitgehend unbekannt geblieben. Erstmals seit fast 40 Jahren präsentiert die Schau als Schwerpunkt seine künstlerisch fruchtbarste Phase von 1914 bis 1930, in der neben eindringlichen Porträts und raffiniert arrangierten Stillleben magisch anmutende Szenerien entstehen. Vor allem seine dem Jugendstil und der Neuen Sachlichkeit verpflichteten Bilder üben eine nachhaltige Faszination aus. Darüber hinaus beleuchtet die Ausstellung auch mittels Archivalien, Fotografien und Dokumenten aus Privatbesitz die künstlerische Entwicklung Aereboes und gibt einen Ausblick auf seine letzten Lebensjahre.

Albert Aereboe – Der Konzertmeister Jani Szanto, 1916


Die Kunsthalle zu Kiel hat Werke von Aereboe bereits zu Lebzeiten des Künstlers erworben, darunter auch sein rätselhaftes Hauptwerk, das großformatige Tafelbild „Der Einsielder“ (1927). Davon ausgehend versammelt die Ausstellung rund 60 hochrangige, zum Teil selten gezeigte Leihgaben aus musealem und privatem Besitz und lädt dazu ein, sich auf die Spuren dieser aufs Neue zu entdeckenden Künstlerpersönlichkeit zu begeben.

>> Kunsthalle zu Kiel
Düsternbrooker Weg 1, Kiel
Di-So 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr
Bis 5. September

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