Volle Kraft voraus für den Klimaschutz

„Plastic Pirates“ auf Mission gegen den Plastikmüll

Den Plastikmüll in heimischen Gewässern kapern – das wollen die „Plastic Pirates Europe“
Den Plastikmüll in heimischen Gewässern kapern – das wollen die „Plastic Pirates“. (Foto: Plastic Pirates)

„Gemeinsam aktiv gegen Plastikmüll!“ heißt es bei der Klimaschutz-Initiative „Plastic Pirates – Go Europe!“. Im Zentrum steht der Schutz der Weltmeere, denn der beginnt schon am kleinen Bach vor der eigenen Haustür. Diese Gewässer – und besonders ihre Verschmutzung – sollen durch die „Plastic Pirates“ erforscht werden. Jugendliche aus Deutschland, Portugal und Slowenien werden dabei selbst zu Forschenden und gehen dem Plastikmüll in heimischen Gewässern auf die Spur. 

Noch bis zum 15. November können Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren als Schulklasse oder Vereins- bzw. Verbandsgruppe teilnehmen. Die jungen Forschenden untersuchen in Gruppen die Fließgewässer ihrer Heimatorte auf Müll und Mikroplastik, werten die Proben aus und stellen ihre Ergebnisse der Wissenschaft zur Verfügung. Die erhobenen Daten werden dann von Wissenschaftler*innen der Kieler Forschungswerkstatt ausgewertet und auf einer Online-Karte veröffentlicht. So tragen die kleinen Forscher*innen nicht nur zum Umweltschutz bei, sondern leisten zugleich einen wertvollen Beitrag für die Wissenschaft.

Für Lehrkräfte und Leitende von Jugendgruppen und Vereinen wurde von der Kieler Forschungswerkstatt begleitendes Lehr- und Arbeitsmaterial entwickelt. Das Material kann kostenfrei auf der Website plastic-pirates.eu heruntergeladen werden. Am 30. September bietet die Kieler Forschungswerkstatt zudem ein kostenfreies Webinar für Lehrkräfte zur Durchführung der Aktion an.