Auch nach meinem Umzug nach Kiel, zieht es mich an einem freiem Wochenende immer noch nach Scharbeutz. Nicht an den Strand, nein, in das Dorf Klingberg. Denn hier liegt, eingebettet zwischen Felder und Campingplätze, der wunderschöne und ruhige Pönitzer See. Wenn man wie ich keine Lust auf überfüllte Strände, verschmutztes Wasser und fehlenden Schatten hat, dann ist dieser Ort eine wahre Oase.

Feuerwerk der Farben

Besonders die Sonnenuntergänge haben es mir angetan. Durch das Privileg, zwei Jahre dort gewohnt zu haben, durfte ich die schönsten und buntesten Sonnenuntergänge über dem See erleben. Von Beige, über Rosa bis hin zu knalligem Pink war alles dabei und die ruhige Atmosphäre mit den zwitschernden Schwalben, dem raschelnden Schilf und dem glitzerndem Wasser macht es einem nicht schwer, den Abend auf dem Steg mit einem Gläschen Aperoli ausklingen zu lassen.

Der See bietet sich tagsüber perfekt für Stand-Up Paddling an, besonders Anfänger*innen können in Ruhe ihre Runden drehen. Mein Hund Maggie liebt es, mit an Bord zu springen! An stürmischen Tagen sieht man aber auch den ein oder anderen Windsurfer sein Glück versuchen.

Genuss-Feuerwerk

Wer nur einen Tagesausflug nach Klingberg machen möchte, sollte die Chance nutzen, im Café Klingberg ein Stück Torte essen zu gehen. Praktischerweise ist die Terrasse direkt an der Klingberger Badeanstalt gelegen, sodass man die Chance hat, die Kinder im Wasser spielen zu lassen, während man sich von der Fahrradtour oder dem Spaziergang mit einer Erfrischung erholen kann.
Wenn man abends dann noch schick essen gehen möchte, kann man fünf Autominuten entfernt an die Strandpromenade von Scharbeutz fahren und zum Beispiel im Grande Beach Café oder im Capolino einkehren.

Lieblingsplatz von:
Kristina Kröger, Auszubildende

Vorheriger ArtikelKLEIN, ABER OHO
Nächster ArtikelROMANTISCHE IDYLLE