Die Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen ist am 13.März mit den Museen auf Schloss Gottorf in Scheswig, dem jüdischen Museum in Rendsburg sowie in Büdelsdorf dem Eisenkunstguss Museum in die Saison gestartet. In einem zweiten Schritt öffnen das Wikinger Museum Haithabu, die Wikinger Häuser sowie des Freilichtmuseums Molfsee am März ihre Türen, worauf am 1. April auf der Museumsinsel das Globushaus und der Barockgarten wieder für Besucher*innen zugänglich werden. Hier kommt ein kurzer Überblick über die laufenden Sonderausstellungen. Auf der Museumsinsel Schloss Gottorf in Schleswig werden gleich zwei sehenswerte Sonderschauen präsentiert. Vom 1. April bis 31. Oktober ist im Kreuzstall die Ausstellung „Moderne und Idyll. Impressionismus in Deutschland“. Sie widmet sich mit vielen hochkarätigen Werken den Anfängen der modernen Kunst in Deutschland. Dazu eröffnet am 25. April die Ausstellung “Christopher Lehmpfuhl. Farbrausch“ in der Reithalle. Die in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler konzipierte monographische Werkschau, die bis zum Oktober läuft, beinhaltet das Best-of aus 25 Schaffensjahren Lehmpfuhls. Das Jüdische Museum Rendsburg erzählt in der noch bis zum 20. Juni unter dem Titel „Gerettet, aber nicht befreit. Überlebendender Shoa in Schleswig-Holstein“ gezeigten Ausstellung erstmals 75 Jahre nach Kriegsende Lebensgeschichten der wenigen Überlebenden jüdischen Glaubens in Schleswig-Holstein. „Schwul, lesbisch, transidentitär oder intersexuell UND religiös, geht das?“ Diese Frage stellt die Schau „This is me. Queer und religiös?“, die vom August bis zum 17. April 2022 zu sehen ist. Ab dem 30. Mai – und dann bis zum 3. Oktober – beschäftigt sich die Ausstellung „Im Fluss / Erik Seidel. Eisenskulptur“ im Eisenkunstguss Museum Büdelsdorf mit dem bildhauerischen Werk des 1966 geborenen Künstlers. Dieser beschäftigt sich in seinen Arbeiten mit existentiellen Fragen des Menschseins.

Vorgaben für den Ausstellungsbesuch der Landesmuseen und ihrer Dependancen
Zur pandemiebedingten Nachverfolgung sind die Kontaktdaten der Besucher*innen zu erfassen. Diese kann bereits vor Anreise im Internet https://br.landesmuseen.sh/ vorgenommen werden. Zudem wird darum gebeten, während des Besuch der Ausstellungen und Sammlungen eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung (z.B. FFP2-oder OP-Maske) zu tragen. Alle wichtigen Informationen zum Museumsbesuch und auch zu möglichen Änderungen findet man stets aktuell auf der Webseite.

>> www.landesmuseen.sh

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