Radeln und umdenken

Urbane Mobilität kann so vielfältig sein!

Der Fahrradsommer in Flensburg geht noch bis zum 19. September. © zozzzzo / Adobe Stock

Flensburger*innen begehen aktuell den ersten „Flensburger Fahrradsommer“. Mit diesem Format will die Stadt über die Landesgrenzen hinaus ein Signal senden und der eigenen aber auch anderen Städten helfen, ihre Masterpläne in Sachen urbane Mobilität zügig umzusetzen.

Ziel des dreimonatigen Events ist es, mit vielen Highlights und Gästen aus aller Welt die ganze Stadt mit einzubeziehen. Viele große und kleine Firmen, Institutionen und Vereine arbeiten an eigenen „Fahrrad-Konzepten“. Neben fast wöchentlich wechselnden Veranstaltungen und Ereignissen werden auch internationale Referent*innen zu Vorträgen und Stadtspaziergängen nach Flensburg kommen, Fahrrad-Gottesdienste werden veranstaltet und etliche weiterführende Schulen mit einbezogen, deren Unterrichtsprojekte bezogen zum Thema in den Schaufenstern der Fußgängerzone zu sehen sind.

Eines der Veranstaltungszentren ist das Museum Robbe & Berking am Flensburger Stadthafen. Es zeigt die Ausstellung „Fahr Rad – Die Rückeroberung der Stadt“ des Deutschen Architekturmuseums aus Frankfurt. Sie zeigt am Beispiel zahlreicher Städte wie New York, Oslo, Kopenhagen und mehr, wie Stadtentwicklung aussehen kann, damit mehr Menschen sich auf’s Fahrrad setzen.  Zum Schlussakt des Flensburger Fahrradsommers kommt es am 19. September ab 11 Uhr auf der Flensburger Schiffbrücke. Für eine etwa 45-minütige melodiöse „Sinfoniker Fahrrad Tour“ sorgen Musiker*innen des Schleswig-Holsteinischen Sinfonieorchesters – gefolgt von gut 1.000 Radler*innen.

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