Neues Highlight am Hafen

Aus der Elbpromenade wird die Jan-Fedder-Promenade

Die bislang namenlose Elbpromenade am Hafen wird nach dem beliebten Schauspieler Jan Fedder benannt. © holger.l.berlin/Adobe

Die bislang namenlose Elbpromenade am Hamburger Hafen wird 2022 nach dem beliebten Volksschauspieler und Ehrenkommissar Jan Fedder benannt.

Auch fast zwei Jahre nach dem Tod von Jan Fedder († 30. Dezember 2019) ist der vor allem als Fernseh-Polizist Dirk Matthies in der Serie „Großstadtrevier“ bekannte Schauspieler in Hamburg unvergessen. Bereits kurz nach der bewegenden Trauerfeier im Hamburger Michel war aus Politik und Öffentlichkeit der Wunsch nach einem Straßennamen als Andenken und Ehre laut geworden.

Den Vorschlag für die Benennung der Elbpromenade nach dem Schauspieler hatten Hamburgs Innensenator Andy Grote und die Witwe des Verstorbenen, Marion Fedder, auf den Weg gebracht. Die Resonanz der Hamburger*innen auf diese Idee war überwältigend positiv und hat gezeigt, welchen Stellenwert Fedder in der Hansestadt auch nach seinem Tod hat. „Nur wenige Menschen stehen so für unsere Stadt und die Hamburger Polizei wie er. Ich freue mich über die breite Unterstützung, mit der es gelungen ist, die Hafenkante zwischen Baumwall und Landungsbrücken jetzt auch offiziell zu seinem Revier zu machen.“, so Andy Grote, der Vorsitzender der für die Benennung von Straßen verantwortlichen Senatskommission ist.

Im Vorfeld sagte Marion Fedder: „Kein anderer Ort in Hamburg steht so stellvertretend für das Leben von Jan. Hier war die Kneipe seiner Eltern, in der er aufgewachsen ist, am Hafenrand ist er groß geworden, hat hier gedreht, und es war bis zuletzt sein Lieblingsplatz. Zu wissen, dass dieser Weg am Hafen, den jede Hamburgerin und jeder Hamburger kennt, zukünftig seinen Namen tragen soll, wäre das Größte für meinen Mann gewesen und hätte ihn überglücklich gemacht. Fedder geht’s nicht!“

Die Eröffnung der Jan-Fedder-Promenade im Januar 2022 soll ein ganz besonderer Tag für Hamburg werden. Ein genaues Datum für die Enthüllung der Schilder steht bisher noch nicht fest. (Quelle: Behörde für Inneres und Sport)

Vorheriger ArtikelMehr Bäume fürs Klima
Nächster ArtikelAus alt mach’ neu