In einer bis zum 27. Oktober laufenden Ausstellung können Sie 24 beleuchtete Globen im Gottorfer Globushaus sehen.

Im Globushaus im Schleswiger Barockgarten stehen sich aktuell die eurozentrische Sichtweise des 17. Jahrhunderts und die globale Sichtweise auf die Phänomene und Probleme der heutigen Zeit gegenüber. Dabei manifestieren 24 illuminierte Globen von Ingo Günther, die visualisiertes Wissen zeigen und Schuldenberge, Fahrzeugdichte, Migration, die Verschmutzung der Weltmeere, Rüstungsausgaben, den Rückgang der Biodiversität und anderes mehr als globale Tatsachen veranschaulichen, eine variantenreiche und faktenbasierte Ästhetik über das Leben auf der Welt. Günther geht es in seiner künstlerischen Arbeit um das intellektuelle und emotionale Erfassen dieser Welt und er sieht sich selbst in der Rolle des nüchternen Berichterstatters von Informationen. In seiner künstlerischen Praxis verwendet er journalistische und wissenschaftliche Methoden und nutzt die Globen zur Präsentation sozialer, politischer, ökonomischer und militärischer Informationen. Der enorme Daten- und Wissenszuwachs sowie die rasanten Veränderungen der Welt-Verhältnisse erfordern, dass der Künstler seine Globen mittlerweile im Jahresrhythmus neu bearbeiten muss. Unter www.gottorfer-globus.de sind weitere Informationen verfügbar.

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