Der 1948 geborene Hamburger Fotograf Harald Schmitt begann seine Laufbahn als Sportfotograf und arbeitete anschließend von 1977 bis 2012 als festangestellter Fotoreporter beim Magazin stern. In dieser Zeit war er sechs Jahre (bis 1983) in Ost-Berlin als Fotokorrespondent akkreditiert – erstellte Reportagen aus der ehemaligen DDR und den sozialistischen Nachbarländern.
Vor allem sein Beruf als Fotoreporter führte Harald Schmitt mehrfach rund um die Welt. Er bereiste mehr als 140 Länder und berichtete über kaum bekannte Kulturen. Mit seiner Kamera war er Zeuge von faszinierenden und berührenden, aber auch brisanten und gefährlichen Situationen. Nicht selten handelt es sich um Aufnahmen, die Schlüsselmomente gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen festhalten.

Harald Schmitt – Trapper in Kanada, 1980
© Harald Schmitt/stern

Doch unabhängig davon, wie heikel oder schwierig der Auftrag war: In seiner Fotografenlaufbahn galt und gilt für Harald Schmitt von jeher der Grundsatz „Ein berührendes Foto entsteht zuerst im Herzen und erst dann in der Kamera“. Denn nicht das Motiv allein zählt – vielmehr ist es in gleichem Maße die Geschichte dahinter, die für ihn als Fotoreporter ein gutes und professionelles Foto ausmacht. Das Ergebnis sind beeindruckende Zeitdokumente aus der Welt der Politik, des Sports, der Religionen, der Reportage und des Reisejournalismus, die an Intensität, Authentizität und Unmittelbarkeit auch Jahre nach ihrer Entstehung nichts verloren haben.

Ostholstein-Museum, Schlossplatz 1, Eutin, Di-So 11-17 Uhr

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