In dieser Ausstellung rückt das Wenzel-Hablik-Museum in Itzehoe bis zum 30. Juni die Malerei von Wenzel Hablik (1881-1934) in den Fokus.

„Von Elbe, Stör und Bosporus – Landschaften und Meerbilder von Wenzel Hablik“ heißt die Schau, in der statt der bisher besonders gewürdigten utopischen Architekturentwürfe und Innenraumgestaltungen Habliks Bilder von hoher malerischer Qualität präsentiert werden. Hablik studierte Malerei an der Wiener Kunstgewerbeschule und an der Prager Akademie. Naturformen schilderte der Künstler in ornamental stilisierten Formen, die er von seiner Studienzeit in Wien bei den berühmten Künstlern des Wiener Jugendstils her kannte. In monumentalen Formaten und farbiger Malweise schuf er symbolisch verfremdete und dramatische Ansichten der Natur. Nach einer Reise in die Türkei 1910 fand dann der vielfältige Farben- und Formenreichtum des Orients Eingang in das Werk von Wenzel Hablik, wodurch ein Gegensatz zu dessen eher düsteren norddeutschen Landschaften entstand, was sehr schön in dieser eindrucksvollen Schau anhand der 30 gezeigten Werke zu sehen ist.

Vorheriger ArtikelAm Wasser
Nächster ArtikelKIELER WOCHE 2024