Bedeutender Ankauf

Der Hamburger Kunsthalle ist gemeinsam mit einem starken Bündnis aus namhaften Stiftungen eine der großartigsten Anschaffungen für die Sammlung in der Geschichte des Museums und damit ein spektakulärer Coup für die Hansestadt und Norddeutschland gelungen, denn aus dem Nachlass Peter und Maja Beckmann konnte das Gemälde „Selbstbildnis Florenz“ (1907) von Max Beckmann (1884-1950) erworben werden.
Wenige andere Arbeiten des herausragenden Künstlers sind von vergleichbarer Prägnanz und haben einen ähnlich bestechenden Wiedererkennungswert wie dieses zentrale Werk.
Aufgrund seiner Einzigartigkeit, der besonderen künstlerischen Qualität, der eindeutig klaren Provenienz und der ungebrochenen öffentlichen Anerkennung Beckmanns ist es am Übergang des Impressionismus in den Expressionismus als ein prägnantes Beispiel für Kunst und Kultur in Deutschland zu bewerten und somit ein Werk von nationalem Rang. Dazu ist es das erste Selbstporträt Beckmanns, in dem er sich mit dem Selbstverständnis zeigte, das ihn als Künstler und Mensch kennzeichnete: Er präsentiert sich als Mann von Welt, als Mitglied der gehobenen Gesellschaft, und nicht als Maler. Gezeigt wird das Werk auch in der bis zum 14. März verlängerten Ausstellung „Max Beckmann. weiblich-männlich“ in der Hamburger Kunsthalle.

Hamburger Kunsthalle
Glockengießerwall 5, Hamburg
Di-So 10-18 Uhr, Do 10-21 Uhr

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