Gesundheit aus dem Blumentopf

Kräuter gedeihen im Winter auf der Fensterbank

Die Erntezeit geht im Winter weiter – auf der Fensterbank. Dort wachsen Küchenkräuter im Topf, auch wenn draußen die Vegetation ruht. Petersilie, Schnittlauch und Kerbel können so jederzeit gepflückt werden, wer mag auch in Bio-Qualität. Gehackt sehen die Kräuter appetitlich im Essen aus, geben dem Gericht einen frischen Geschmack und sind auch noch gesund.

Wer die heimische, deutsche Küche bevorzugt, beispielsweise mit Suppen und Braten, hat sicherlich einen großen Bedarf an klassischen Kräutern, wie Petersilie, Schnittlauch, Dill oder Kerbel. Freunde der mediterranen Küche brauchen Basilikum, Salbei, Rosmarin oder Oregano. Aber auch Liebhaber der asiatischen Kochkunst kommen auf ihre Kosten und können mit frischem Zitronengras, Currykraut oder japanischer Petersilie ihre Gerichte würzen. Neben Speisen sollte man nicht vergessen, dass sich auch Getränke mit aromatischen Kräutern herstellen oder verfeinern lassen.

Vitamin-Bomben
Petersilie ist eine Vitamin-C-Bombe und hilft, gesund durch den Winter zu kommen. Auch Schnittlauch hat beachtliche Mengen Vitamin C und zudem Vitamin A, welches den Stoffwechsel anregt. Basilikum ist dank seiner ätherischen Öle und Vitamine nicht nur gesund, das Kraut lindert auch Hustenreiz.

Kleine Hausapotheke
Auch die mediterranen Klassiker Rosmarin, Thymian und Salbei gedeihen gut im Winter auf der Fensterbank. Sie brauchen viel Licht, aber wenig Wasser. Die Kräuter geben nicht nur italienischer und französischer Küche den richtigen Pepp, sie bieten sich auch als kleine Hausapotheke an. Salbeitee lindert Halsschmerzen, Thymianblätter haben sich als Badezusatz zur Vorbeugung gegen Erkältung bewährt und wer mit Rosmarin inhaliert, bekommt den Kopf frei.

Frische und Aroma
Damit Vitamine und Mineralsto e sowie das Aroma erhalten bleiben, werden Kräuter mit weichen Stängeln und Blättern am besten kurz vor dem Essen gepflückt, gehackt und über das heiße Essen gestreut. Andere Kräuter, wie Majoran und Estragon, sollten kurz mitgekocht werden, damit sie ihr Aroma entfalten. Schon kleine Mengen reichen, um dem Essen einen besonderen Geschmack zu geben. Dadurch kann dann an Salz und Zucker gespart werden.

Echte Hingucker
Kräutertöpfe in bester Qualität gibt es beim Gemüsehändler und in den Gärtnereien. In dekorativen Übertöpfen ist der Garten auf der Fensterbank zudem ein echter Hingucker. Damit das auch so bleibt, sollten die Töpfe nicht zu dicht an der kalten Scheibe stehen und stets die kräftigsten Stängel geerntet werden. Dann treibt die Pflanze wieder nach und die Kräutertöpfe bleiben lange ein grüner Fensterschmuck vor winterlicher Kulisse. (GMH)

 


MINZE HEIZT EIN

Ein heißer Minztee zum Aufwärmen ist der Klassiker, heizt er doch schön von innen ein. Mit Honig ist er eine Wohltat für raue Kehlen. Zur Abwechslung macht sich Minze auch in heißer Schokolade gut. Dazu einige Minzblätter fein hacken und in einer Tasse Kakao verrühren. Kurz ziehen lassen. Mit Kardamom und Orangenschale abschmecken. Einige Minzblätter zum Dekorieren verwenden.

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