„Die Kunst der Radierung“ – Wolfgang Werkmeister

Bis 12. August

Wolfgang Werkmeister – Alter Duckdalben, 2000

Im Sinne einer Retrospektive widmet sich das Ostholstein-Museum in dieser Ausstellung dem grafischen Schaffen des bekannten Künstlers Wolfgang Werkmeister, der fünf Jahrzehnte im Bereich der Grafik tätig war. Aus seinem mehr als 800 druckgrafische Blätter umfassenden Werk zeigt das Eutiner Museum eine repräsentative Auswahl, die von der ersten Radierertätigkeit in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts bis hin zu seinem heutigen reifen Schaffen reicht. So umfasst die Schau Einzelblätter mit unterschiedlichen motivischen Schwerpunkten wie Stillleben, Reisebilder, Stadtansichten und Landschaften ebenso wie Auszüge aus seinen großen Zyklen zu den Themen Hamburg, Westküste, Ostsee und Lanzarote.

Wolfgang Werkmeister – Zollkanal, 1998

Schon während seines Kunststudiums entdeckte der 1941 in Berlin geborene Wolfgang Werkmeister die Radierung für sich und erkor sie zu seiner künstlerischen Ausdrucksform. Die Motive fand er dabei bereits zu Beginn seines Schaffens in seinem persönlichen Umfeld und der ihn umgebenden Natur. Bis heute stellen seine Bildthemen stets den (nachvollziehbaren) Bezug zur Wirklichkeit dar, wobei es motivisch vor allem Hamburg und die norddeutsche Landschaft von Nord- bis Ostsee sind, die über Jahrzehnte hinweg immer wieder Eingang in sein grafisches Werk gefunden haben und von ihm in einer unverwechselbaren, teils malerisch, teils fotorealistisch anmutenden Weise in unverkennbarer Qualität umgesetzt wurden. Mit dem Verkauf seiner Druckerpresse setzte der Hamburger Künstler Anfang des Jahres einen Schlusspunkt hinter sein erfolgreiches grafisches Schaffen.

Ostholstein-Museum, Schlossplatz 1, Eutin
Di-Fr 11-17 Uhr, Sa+So 11-17 Uhr