Die günstigste Energie ist die, die man gar nicht erst verbraucht.

von Nadine Sorgenfrei

Wer nicht gerade neu baut oder sein Haus teuer renovieren möchte, kann trotzdem viel für ein wohliges Wohnen und einen sparsameren Energieverbrauch tun. Mit diesen einfachen Tipps sparen Sie Energie im Alltag, schonen Ihr Konto und entlasten die Umwelt.

Kälte einfach draußen lassen

Ein echtes Schlupfloch für unangenehme, kalte Zugluft sind Fenster. Besonders ältere Modelle lassen immer ein wenig Kälte in das Haus oder die Wohnung. Statt aufwendige Renovierungen durchzuführen, lohnt es sich, in Thermo-Vorhänge zu investieren. Der spezielle, dichtgewebte Stoff hält kalte Zugluft ab und kann eine Heizersparnis im Winter von ca. 40 Prozent bewirken. Am besten den Vorhang etwas länger als üblich kaufen, damit der wohlige Schutz bis zum Fußboden reicht.
Ein weiteres Plus: Die Vorhänge sind auch blickdicht und können im Sommer Hitze ebenso abschirmen wie Kälte im Winter.

Das Waschprogramm einen Gang runter schalten

Um das Wasser aufzuheizen, verbrauchen Waschmaschinen sehr viel Strom. Dabei sind Programme ab 40°C so gut wie überflüssig – denn Waschmittel ist heutzutage so wirksam, dass die allermeisten Flecken bereits bei 30°C verschwinden. Wer hygienische Bedenken hat, kann ein spezielles Produkt zur Wäsche dazu fügen – ein Schupps Essig tut es aber auch. Und bei starker Verschmutzung lohnt sich eine Vorbehandlung der einzelnen Flecken, anstatt die ganze Maschine auf hoher Temperatur laufen zu lassen.

Modisch auf Energiesparkurs

Bitte einkuscheln! Elegante Kashmir-Jäckchen, wohlig-weiche Wollpullis oder eine sportliche Fleece-Jacke – wer sich richtig anzieht, kann viel Energie sparen. Denn: Heizt man die Wohnräume nur ein Grad weniger auf, entspricht das etwa sechs Prozent weniger Heizaufwand. Modische Anregungen dazu finden Sie auf unseren Modeseiten. Wer seine Kleidung dem Winter anpasst, lebt wunderbar auch mit ein paar Grad weniger Raumtemperatur– und kann so richtig sparen. Und abends auf dem Sofa ist es doch mit einer Wolldecke erst richtig gemütlich.

Das richtige Leuchtmittel wählen

Bei Glühbirnen hat sich in den letzten Jahren allerhand getan. Das zur Zeit energiesparendste Leuchtmittel ist die LED-Lampe. Ein Rechenbeispiel: Tauschen Sie sechs 60 Watt-Glühlampen gegen gleichwertige 9-Watt LEDs, können Sie jedes Jahr mehr als 100 Euro Stromkosten sparen. Dabei kostet ein LED-Leuchtmittel ca. 5 Euro. Um kalte Wohnatmosphäre braucht man sich keine Sorgen zu machen, denn die modernen LEDs gibt es in verschiedenen Farbtemperaturen. Dem warmweißen Licht der alten Glühbirne entsprechen 2.700 bis 3.250 Kelvin. Dieser Wert ist auf der Verpackung angegeben.

Kochgeschirr mit Nachhaltigkeit

Gusseiserne Töpfe und Pfannen sind wahre Energiesparer. Sie nehmen die Wärme der Herdplatte auf, verteilen sie über den ganzen Topf bzw. Pfanne und leiten sie direkt an ihren Inhalt weiter. Durch die wärmespeichernden Eigenschaften von Gusseisen werden die Gerichte auch nach dem Ausschalten des Herdes lange warm gehalten. Optimal für ein Kochen mit Restwärme – da kann man den Herd schon deutlich früher ausstellen. Dazu haben gusseiserne Töpfe und Pfannen eine extrem lange Lebensdauer. Manche Hersteller geben 25 Jahre Garantie auf ihre Produkte. Eine Investition, die Energie spart und Müll vermeidet.

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